Neuburg braucht Orte, an denen Menschen sich sehen, unterstützen und miteinander statt nebeneinander leben. Einsamkeit ist längst eine soziale Realität und wir nehmen sie ernst. Wir bauen eine Stadt, in der Begegnung selbstverständlich ist und junge Menschen eine echte Perspektive haben zu bleiben.
Wir stärken die Orte, die Neuburg heute schon lebendig machen: das Bürgerhaus im Ostend, das Bürgerhaus am Schwalbanger in Verbindung mit dem neuen Familienzentrum sowie das Juze. Diese Einrichtungen sind Ankerpunkte für Gemeinschaft und genau darauf bauen wir auf.
Gleichzeitig gehen wir den nächsten Schritt: In jedem Stadtteil sollen verlässliche Räume entstehen, in denen Nachbarschaft, Kultur und Engagement Platz haben – niedrigschwellig, offen undgenerationenübergreifend.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf Herrenwörth und Heinrichsheim, wo solche Orte bislang kaum vorhanden sind. Dort schaffen wir neue Anlaufstellen für Begegnung, Beratung und Gemeinschaft, um Stadtteile gezielt zu stärken.
Unser Anspruch ist klar: Jeder Stadtteil soll mindestens einen dauerhaft nutzbaren Ort für Begegnung und soziale Angebote haben.
Junge Menschen brauchen mehr als Pflichtschulstunden und günstige Mieten – sie brauchen Orte, an denen sie Energie tanken, Projekte starten, sich vernetzen und einfach sie selbst sein können. Dafür rufen wir das Azubi-Werk ins Leben:
Ein zentraler Treffpunkt für Auszubildende und junge Erwachsene, mit Räumen zum Lernen, Chillen,Arbeiten, Feiern, Beraten und Ausprobieren.
Wir bündeln dort Angebote, die heute über die ganze Stadt verstreut sind – von Freizeit über Beratung bis hin zu Kultur- und Bildungsprojekten. Gemeinsam mit Betrieben, Schulen und der THI schaffen wir einen Ort, der Neuburgs junge Generation stärkt und zusammenbringt.
Viele Probleme hängen heute schlicht an fehlenden Schnittstellen: Zuständigkeiten laufen ins Leere, Projekte verlieren Schwung, Anträge dauern zu lange. Wir ändern das.
Wir richten eine Stabstelle Soziales ein – als verbindenden Knotenpunkt für Jugend, Beratung, Teilhabe, Prävention und Familienangebote. Sie sorgt dafür, dass Projekte koordiniert, Fördermittel gezielt eingesetzt und Entscheidungen schneller getroffen werden.
Erfolg bedeutet für uns: kürzere Bearbeitungszeiten, bessere Abstimmung zwischen Trägern und spürbar mehr Wirkung sozialer Projekte im Alltag der Menschen.
Wir sorgen dafür, dass Neuburg kein Ort ist, an dem sich Menschen ausgeschlossen fühlen. Dazu gehören:
Unser Anspruch ist, Einsamkeit früh zu erkennen, Begegnung zu fördern und soziale Teilhabe messbar zu stärken – in allen Lebensphasen.
Wohnen und Lebensqualität entscheiden darüber, ob Menschen in Neuburg bleiben, herziehen oder wegziehen. Bezahlbarkeit entsteht nicht durch Appelle, sondern durch kommunalen Gestaltungsspielraum, klare Prioritäten und konsequentes Handeln.
Wir stärken die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft als zentrale kommunale Wohnbaukraft und treiben den Bau neuer geförderter Wohnungen konsequent voran. So sorgen wir dafür, dass Mieten in Neuburg dauerhaft bezahlbar bleiben.
Unser Ziel ist klar: Familien, Alleinstehende, Auszubildende, Studierende, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung sollen Wohnraum finden, der zu ihrem Leben passt – bezahlbar, barrierearm und gut angebunden.
Wohnraum darf nicht leer stehen, während Menschen in Neuburg dringend eine Wohnung suchen.
Wir setzen auf eine aktive Leerstandsstrategie: Bestehender Wohnraum soll vorrangig genutzt und reaktiviert werden, bevor neue Flächen versiegelt werden. Bauen soll dort stattfinden, wo Infrastruktur bereits vorhanden ist – das spart Kosten, schützt Flächen und belebt bestehende Quartiere.
Ziel ist es, Leerstände systematisch zu erfassen und schrittweise wieder dem Wohnungsmarkt zuzuführen.
Älter werden betrifft jede Familie. Entscheidend ist, ob Neuburg Wohnen, Pflege, Mobilität und Nahversorgung so organisiert, dass Selbstständigkeit möglichst lange erhalten bleibt.
Deshalb setzen wir auf:
Unser Maßstab ist, wie lange Menschen selbstbestimmt in ihrem vertrauten Umfeld leben können.
Grün ist mehr als Dekoration – es ist Gesundheits-, Klima- und Standortpolitik.
Mit einem klaren Maßnahmenpaket machen wir Neuburg klimaresilient und lebenswerter:
Neuburg braucht eine Innenstadt, die auch nach 20 Uhr lebendig bleibt. Wir schaffen Räume für Begegnung, fördern Kultur, Gastronomie und Veranstaltungen und ermöglichen ein zeitgemäßes Nachtleben.
Gleichzeitig setzen wir auf fairen Ausgleich: Über runde Tische und Bürgerforen bringen wir Anwohner, Gastronomie und Stadt zusammen, um tragfähige Lösungen zu entwickeln. Eine lebendige Innenstadt stärkt den Handel und macht Neuburg attraktiv – für alle Generationen.
Wir gestalten Neuburg nicht zufällig, sondern mit Haltung: bezahlbar, inklusiv, nachhaltig und lebendig. So entsteht eine Stadt, die Lebensqualität schafft, Zusammenhalt stärkt und Zukunft ermöglicht – für alle.
Neuburg steht vor klaren Herausforderungen: zunehmender Verkehrslärm und Unfallrisiken, steigender CO₂-Ausstoß und Flächenverbrauch sowie wachsende Anforderungen durch eine älter werdende Gesellschaft. Gleichzeitig erwarten junge Menschen, Familien und Pendler flexible, sichere und bezahlbare Mobilitätsangebote.
Darauf geben wir eine klare Antwort: ein Verkehrssystem, das Sicherheit, Klimaschutz und Alltagstauglichkeit verbindet – für Kinder, Familien, Senior, Pendler und Menschen mit Einschränkungen.
Wir wollen eine Stadt, in der
Das ist kein Verzichts-, sondern ein Gewinnprogramm: mehr Sicherheit, mehr Ruhe, mehr Lebensqualität – für alle.
Ein leistungsfähiger öffentlicher Nahverkehr ist die Grundlage sozial gerechter Mobilität. Wir wollen ein flächendeckendes, barrierearmes und verlässliches Angebot, das alle Stadtteile verbindet – auch abends und am Wochenende.
Dazu gehören bessere Taktungen, insbesondere im Innenstadtbereich, moderne und saubere Fahrzeuge sowie Pilotprojekte wie die Wiedereinführung von Anrufsammeltaxis. Busse sollen im Straßenverkehr Vorrang erhalten, etwa durch Ampelbevorrechtigung.
Neue Wohngebiete entstehen nur dort, wo von Anfang an ein guter Öffentlicher Personennahverkehrsanschluss gewährleistet ist. Maßstab ist, ob Menschen ihren Alltag auch ohne eigenes Auto zuverlässig bewältigen können.
Verkehrssicherheit ist keine Option, sondern Pflicht.
Wir verbessern sichere Querungen, reduzieren Tempo in sensiblen Bereichen und bauen Fuß- und Radwege gezielt aus – gut beleuchtet, entflechtet und barrierefrei. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Nachtbergweg und der Anbindung an die beschlossene Fuß- und Radbrücke an der Lände.
Barrierefreiheit ist für uns Standard: Bordsteinabsenkungen, taktile Leitsysteme und sichere Haltestellen gehören dazu. Erfolg heißt: weniger Unfälle, mehr Sicherheit – besonders für Kinder und ältere Menschen.
Weniger Suchverkehr, weniger Lärm, mehr Platz zum Leben: Wir setzen auf aktives Parkraummanagement mit fairer Bepreisung, digitale Parkleitsysteme und den gezielten Ausbau von Parkflächen wie an der Schlösselwiese.
Fahrradstraßen und verkehrsberuhigte Bereiche schaffen Raum für Menschen – nicht für Blech.
Verkehrspolitik ist Stadtentwicklung. Wir reduzieren Flächenverbrauch, stärken die Innenstadt und planen neue Quartiere konsequent nach Erreichbarkeit – nicht nach Autodichte.
Für neue Baugebiete sind Mobilitätskonzepte verpflichtend: mit Carsharing, guter Radinfrastruktur und öffentlicher Personennahverkehrsanbindung. Mobilität, Wohnen und Klima gehören zusammen.
Die Neuburger Innenstadt soll ein Ort sein, an dem man sich gerne aufhält – nicht ein Durchgangsraum für den Autoverkehr. Deshalb setzen wir auf eine schrittweise Verkehrsberuhigung mit Augenmaß.
Wir wollen eine Fußgängerzone in der Innenstadt, begleitet von einem Pilotprojekt für ein Ringstraßenkonzept, das den Durchgangsverkehr außen herumführt, statt ihn durch die Innenstadt zu lenken. Das Modell wird zeitlich befristet getestet, transparent ausgewertet und gemeinsam mit Anwohnern, Handel und Gastronomie weiterentwickelt.
Mehr Ruhe, mehr Sicherheit, mehr Aufenthaltsqualität – davon profitieren Handel, Gastronomie und die Menschen, die hier leben.
Wir bewerten den Bau einer zweiten Donaubrücke sachlich und faktenbasiert.
Finanziell wäre das Projekt selbst bei hohen Zuschüssen kaum tragbar. Eigenanteile, Folgekosten und Kostensteigerungen werden den Handlungsspielraum der Stadt auf Jahre blockieren – zulasten von Bildung, Wohnen und sozialer Infrastruktur.
Ökologisch bedeutet der Bau massive Eingriffe: Vernichtung von Auwald, breite Schneisen und dauerhafte Versiegelung – ein Rückschritt angesichts der Klimakrise.
Verkehrlich löst die Brücke das Kernproblem nicht. Die Verkehrsströme verlaufen überwiegend in West-Ost-Richtung, hier wäre der Ausbau der B 16 wirksamer. Der innerstädtische Verkehr entsteht vor allem durch Zielverkehre – unabhängig von zusätzlichen Donauquerungen.
Unser Fazit: Die zweite Donaubrücke ist kein geeignetes Mittel für eine nachhaltige Entlastung Neuburgs. Wir setzen auf kluge Verkehrslenkung statt neuer Großprojekte.
Neuburg braucht eine Wirtschaftspolitik, die Innovation ermöglicht, Arbeitsplätze sichert und neue Ideen konkret unterstützt. Wir schaffen verlässliche Rahmenbedingungen, damit Unternehmen wachsen können und Neuburg ein starker, attraktiver und fairer Standort bleibt.
Wir geben unserer Wirtschaft den Rückenwind, den sie braucht – durch Verlässlichkeit, Klarheit und Geschwindigkeit. Dazu gehören:
Eine starke Wirtschaft ist die Grundlage für gute Arbeit, sichere Einkommen und eine lebendige Stadt. Unser Anspruch: Wirtschaftsförderung muss spürbar schneller und planbarer werden.
Neuburg verfügt bereits über wichtige Grundlagen für Gründung, Innovation und neue Arbeitsformen – durch bestehende Wirtschaftsförderung, engagierte Akteure und den Campus der Technische Hochschule Ingolstadt in Neuburg.
Unser Ziel ist es, diese Strukturen besser zu vernetzen, gezielt zu ergänzen und konsequent weiterzuentwickeln. Wir schaffen ein verlässliches Gründungs- und Innovationsökosystem, das Menschen mit Ideen konkret unterstützt – von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Dazu gehören:
So entsteht Schritt für Schritt ein Umfeld, in dem Gründungen nicht zufällig gelingen, sondern gezielt ermöglicht werden – praxisnah, vernetzt und realistisch.
Neuburg soll ein Ort sein, an dem gute Ideen nicht an fehlendem Raum, mangelnder Unterstützung oder komplizierten Strukturen scheitern. Erfolg bedeutet für uns, dass Gründungen in Neuburg schneller starten, besser vernetzt sind und langfristig am Standort bleiben.
Solide städtische Finanzen sind die Voraussetzung für jede aktive Gestaltung. Wir wirtschaften verantwortungsvoll und zielgerichtet – mit klaren Prioritäten statt Beliebigkeit und einer Haushaltsführung, die Spielräume erhält.
Gleichzeitig haben wir den Mut zu zukunftsweisenden Investitionen, damit sie Neuburg langfristig stärken. Finanzpolitik ist für uns kein Selbstzweck, sondern der Hebel für eine handlungsfähige Stadt.
Die Stadtwerke sind zentral für Lebensqualität, Energieversorgung und Mobilität. Wir entwickeln sie weiter zu einem modernen, leistungsfähigen Unternehmen in kommunaler Verantwortung.
Eine zukunftsfähige Rechtsform soll wirtschaftliche Stärke ermöglichen und gleichzeitig den kommunalen Einfluss sichern – transparent, kontrolliert und bürgernah.
Die Stadtwerke sollen ihre Kernaufgaben verlässlich erfüllen und gezielt ausbauen:
Wir entwickeln die Stadtwerke weiter – nicht als Selbstzweck, sondern als starkes Rückgrat einersozialen, klimafesten und lebenswerten Stadt. Wirtschaftlich verantwortungsvoll, kommunal gesteuert und nah an den Menschen.
Neuburg braucht eine verlässliche Infrastruktur, die nicht nur repariert wird, wenn etwas kaputtgeht, sondern vorausschauend erhalten und modernisiert wird. Unser Ansatz ist deshalb klar: weg vom kurzfristigen Flickwerk, hin zu einer planbaren Gesamtstrategie. Dazu entwickeln wir ein kommunales Infrastruktur-Portfolio, das Transparenz und Verlässlichkeit schafft:
So sichern wir die Funktionsfähigkeit unserer Stadt langfristig und schaffen Planungssicherheit – für Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft.
Wir verbinden Innovation mit Verantwortung, wirtschaftliche Stärke mit sozialer Gerechtigkeit. So entsteht ein Neuburg, das Arbeit schafft, Zukunft gestaltet und niemanden zurücklässt.
Eine moderne Stadt braucht eine Verwaltung, die zuverlässig arbeitet, Entscheidungen vorbereitet und den Alltag der Menschen erleichtert. Und sie braucht eine Politik, die verständlich erklärt, transparent handelt und Bürgerinnen und Bürger ernsthaft einbezieht.
Unser Anspruch ist klar: Neuburg soll schneller entscheiden, klarer kommunizieren und Beteiligung verbindlich ermöglichen.
Wir schaffen echte Beteiligung – nicht als Alibi, sondern als Teil politischer Entscheidungen. Dazu gehören:
Beteiligung muss sichtbar Wirkung haben und nachvollziehbar beantwortet werden.
Verwaltung soll entlasten, nicht aufhalten. Wir setzen auf:
Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie muss konkret helfen. Deshalb setzen wir auf:
Schritt für Schritt wird Neuburg so effizienter, verständlicher und moderner.
Demokratie lebt davon, dass Menschen verstehen, wie Politik funktioniert und sich einbringen können. Wir stärken demokratische Kompetenz durch:
Wer Demokratie versteht, beteiligt sich und schützt sie.
Transparenz ist Voraussetzung guter Politik. Deshalb machen wir Entscheidungen nachvollziehbar durch:
Unser Ziel für Neuburg ist eine Verwaltung, die verlässlich arbeitet. Eine Politik, die offen und verständlich ist. Eine Beteiligung, die ernst gemeint und wirksam ist.